Im Januar 2026 veranstaltet das DANGER-Projekt zwei Workshops an der Universität Witten/Herdecke, in denen aktuelle Forschungsergebnisse sowie laufende Arbeiten des Projekts vorgestellt und diskutiert werden.
Im Fokus der Workshops stehen Dynamiken politisch motivierter und extremistischer Gewalt sowie deren Auswirkungen auf demokratische Politik. Aufbauend auf empirischen Befunden aus dem DANGER-Projekt bringen die Veranstaltungen Wissenschaftler:innen, politische Entscheidungsträger:innen und Praktiker:innen zusammen, um Perspektiven auf politische Gewalt in Deutschland und Europa auszutauschen.
Der erste Workshop findet am 21. Januar 2026 um 18:30 Uhr im Veranstaltungssaal im Holzbau der Universität Witten/Herdecke statt und widmet sich aktuellen Entwicklungen politisch motivierter Gewalt in Deutschland. An der Diskussion beteiligen sich Vertreter:innen aus Landespolitik und Zivilgesellschaft, darunter Nadja Lüders (SPD, MdL NRW), Volker Pompetzki (CDU Witten, Fraktionsvorsitzender und Ratsmitglied), Verena Schäffer (Bündnis 90/Die Grünen, MdL NRW) sowie Sven Tetzlaff (Leiter Demokratie und Zusammenhalt, Körber-Stiftung).
Der zweite Workshop findet am 23. Januar 2026 um 10:00 Uhr im Kleinen Veranstaltungssaal, FEZ, statt und nimmt eine vergleichende europäische Perspektive ein. Internationale Gäste sind Helene Pedersen (Aarhus University, Dänemark), Pierpaolo Romani (Avviso Pubblico, Italien) und Milorad Ivanovic (Balkan Investigative Reporting Network, Serbien), die unterschiedliche Formen politischer Gewalt, nationale Kontexte und übergreifende Muster in Europa diskutieren.
Gemeinsam bieten die beiden Workshops die Möglichkeit, den Projektfortschritt im DANGER-Projekt zu präsentieren, die Ergebnisse in einen breiteren vergleichenden Rahmen einzuordnen und Rückmeldungen von Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis zu erhalten.